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DECT-Basisstation

von Holger Schäfer

    Definition

     

    DECT Basisstation

    Ein DECT System besteht immer aus zwei Komponenten, die stets kommunizieren – einer Basisstation (auch DECT-Sender) und mindestens einem Mobilteil. Die Basisstation fungiert als Vermittler zwischen Telefon- und Internetanschluss und den Mobilteilen und kann eine einfache DECT Basisstation, mit oder ohne Anrufbeantworter, oder einen DSL Router mit DECT Funktion sein. Mehrere Basisstationen können auch in ein Netzwerk miteinander verbunden werden. Dies ist besonders sinnvoll für große Flächen, da Ein- und Mehrzellensysteme ein reibungsloses Wechseln ermöglichen.

    Die Mobilteile sind das Gegenstück zur Basisstation und meistens die schnurlosen Handtelefone, die sich mit der Basisstation verbinden. Doch auch Headsets oder Mobiltelefone sind als Mobilteile möglich.

    Die Basisstation sendet fortwährend ein sogenanntes Beacon Signal, das von einem im Umkreis befindlichen Mobilteil empfangen werden kann. Die Informationen, die dieses Signal liefert, ermöglichen es dem Mobilteil, sich mit der Basisstation zu verbinden und Daten zu übertragen. Nachdem eine Synchronisation zwischen den beiden Geräten erfolgt ist, können sie miteinander telefonieren. Der Beacon Kanal wird zu diesem Zweck eingefroren, um jegliche anderen Verbindungen zu unterbinden.

    Im Durchschnitt dauert die Datenübertragung vom Mobilteil zur Basisstation 10ms, was ein wesentlich besseres Ergebnis als WLAN oder Bluetooth liefert. Ursprünglich war es nur zwischen Geräten eines Herstellers möglich, via DECT zu telefonieren, bis 1994 das Generic Access Profile (GAP) eingeführt wurde.

     

    Geschrieben: 14. Februar 2023
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