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5 Key Facts für die Auswahl einer Cloud-Telefonanlage

Wir von PHONEKOM erklären Ihnen alles Wissenswerte über dieses Thema.
5 Key Facts für die Auswahl einer Cloud-Telefonanlage
Phonekom Business Communications AG
21. September 2022
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5 Key Facts für die Auswahl einer Cloud-Telefonanlage

Die IP-Telefonie, also Sprachübertragung über das Internet (auch Voice over IP, kurz VoIP) ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Stark im Kommen ist aktuell die virtuelle Cloud-Telefonanlage. Dabei verfängt sie nicht nur durch problemlose Skalierbarkeit, einfache Vernetzung mehrerer Standorte und die hervorragende Integration in bestehende IT-Systemlandschaften, sondern fällt vor allem auch durch transparente und günstige Konditionen für große, kleine als auch mittelständische Unternehmen auf. Denn mit der Telefonanlage aus der Cloud sparen Sie bereits bei der Anschaffung.

Inhaltsverzeichnis

  • Zahlen Sie nur das, was Sie nutzen – mit einer Cloud-Telefonanlage ist das möglich
  • Serverraum und -miete sparen durch eine Cloud-Telefonanlage
  • Mit OneNumber Service im Homeoffice erreichbar bei gleichbleibender Qualität und gleicher Rufnummer
  • Integration von CRM-Systemen in die Cloud-Telefonanlage
  • Sicherheit

1. Zahlen Sie nur das, was Sie nutzen – mit einer Cloud-Telefonanlage ist das möglich

Da die Einrichtung und Inbetriebnahme der Cloud-Telefonanlage nicht vor Ort beim Kunden stattfindet, sondern zentral im Rechenzentrum durch den Anbieter erfolgt, ist sie für die Kunden sehr komfortabel und meist recht kostengünstig im Vergleich zu aufwendigeren Installationsarbeiten von On-Premises-Anlagen. Sollte doch einmal ein Einsatz vor Ort notwendig sein, z.B. für die Anschaltung einer Klingel oder eines Faxgeräts, wird dies durch den Dienstleister nach tatsächlichem Aufwand berechnet. Oft kann aber auch mittels Telefon- und Onlinesupport dem Kunden bei der Einrichtung geholfen werden. Neben der vergleichsweise einfacheren Einrichtung besteht ein weiterer Vorteil der Cloud-Telefonanlage in der Möglichkeit, Nebenstellen extrem flexibel zu skalieren. Das bedeutet, jede einzelne Nebenstelle kann nach Bedarf hinzugebucht werden. Werden die zusätzlichen Arbeitsplätze nicht mehr benötigt, können diese in vielen Fällen einfach wieder zurückgegeben werden. Schlussendlich zahlen Sie nur das, was Sie auch wirklich nutze (abhängig vom gewählten Vertrags- und Betreibermodell).

2. Serverraum und -miete sparen durch eine Cloud-Telefonanlage

Mit einer virtuellen Telefonanlage und dem Leistungsmerkmal OneNumber Service bleibt Ihre Rufnummer auch im Homeoffice dieselbe. Es spielt dabei keine Rolle, von welchem Endgerät aus Sie kommunizieren. Ein großer Vorteil ist, dass selbst unterschiedliche Rufnummern von einem Gerät bedient werden können. Zwar reicht das Mikrofon des Laptops im Grunde genommen aus, um Telefonate in hervorragender HD-Qualität zu führen, jedoch ist für den Gegenüber die Sprachqualität über ein angeschlossenes Headset meist wesentlich angenehmer, weil eventuelle Nebengeräusche durch die Noicecancelling-Technologie nahezu ausgeschlossen werden. Diese filtert die störenden Geräusche einfach heraus. So ist Ihnen ein reibungsloses Telefonat garantiert. Ein wichtiger Aspekt hinsichtlich Kundenzufriedenheit: Eine gestörte Telefonverbindung wirkt auf potentielle Kunden unprofessionell, schnell nervig und manchmal sogar unseriös — und die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Sie ist tatsächlich nur einen Anruf entfernt.

3. Mit OneNumber Service im Homeoffice erreichbar bei gleichbleibender Qualität und gleicher Rufnummer

Im direkten Vergleich zur herkömmlichen Telefonanlage benötigt die virtuelle Telefonanlage wesentlich weniger Raum, da kaum Hardware vor Ort benötigt wird – der Voice-Server fällt komplett weg und der ohnehin kostbare Platz im Serverschrank kann problemlos für andere IT-Komponenten verwendet werden. Da das Cloud-Telefonsystem ausschließlich im Rechenzentrum des Anbieters betrieben wird, bleibt den Kunden auch der oft ärgerliche Kabelsalat erspart. Zudem kann die freigewordene Arbeitsfläche im Büro für andere Dinge genutzt werden. Sollten Sie aktuell auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für Ihr Unternehmen sein, kann die Verlegung des TK-Systems in die Cloud sich auch auf die benötigte Quadratmeteranzahl auswirken und zu Einsparungen in diesem Bereich führen.

4. Integration von CRM-Systemen in die Cloud-Telefonanlage

Customer-Relationship-Management-Systeme (kurz: CRM-Systeme) helfen bei der professionellen Verwaltung und Betreuung von Adressen, Interessenten und Bestandskunden. Über sogenannte API-Schnittstellen können die namhaften CRM-Systeme wie z.B. Oracle, Microsoft Dynamics oder Salesforce in die Cloud-Telefonanlage integrieren. Aber auch kleinere Anbieter von CRM-Systemen bieten inzwischen tiefere Integrationsmöglichkeiten an. Dadurch lassen sich tägliche Geschäftsabläufe noch besser verarbeiten. Medienbrüche werden nahezu gänzlich ausgeschaltet. Durch das Zusammenspiel einer Cloud-Telefonanlage mit einem CRM-System lässt sich die tägliche Kommunikation zu Lieferanten, Kollegen und Kunden erheblich verbessern. Die Anwender werden durch zahlreiche, intelligente Funktionen bei wiederkehrenden Aufgaben im Alltag unterstützt. So haben haben sie z. B. direkt bei Anrufeingang wichtige Informationen über den Anrufer vorliegen und können bei Bedarf Aktionen, wie das Auslösen einer Bestellung oder das Aufrufen wichtiger Vertragsinformationen mit nur einem Klick initiieren.

5. Sicherheit

Im Vergleich zur herkömmlichen Telefonanlage bietet die Telefonanlage aus der Cloud meist noch besseren Schutz. Das liegt daran, dass die Server der meisten Anbieter in hochsicheren Rechenzentren hier in Deutschland gehosted werden und entsprechende Sicherheitsstandards haben:

Redundante Infrastruktur:
Zum Schutz vor Ausfällen ist die Infrastruktur des Cloud-Anbieters in der Regel geographisch auf mehr als ein Rechenzentrum verteilt. So wird durch Redundanz eine Backup-Struktur geschaffen, die eine reibungslose und störungsfreie IP-Telefonie gewährleistet.

Verschlüsselung der Kommunikation:
Die genutzten IP-Verbindungen werden verschlüsselt. Meist reicht eine TLS-Verschlüsselung (Transport Layer Security) aus. Noch mehr Sicherheit bietet eine zusätzliche Verschlüsselung mit SRTP (Secure Real Time Protocol). Dieses Verschlüsselungs-Protokoll schützt speziell Audio- bzw. Sprachdaten.

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO):
Die meisten Cloud-Telefonie Anbieter erfüllen die Anforderungen der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Optimalerweise werden die Daten innerhalb der Europäischen Union gespeichert, so dass die Datenhaltung die Anforderungen der deutschen Datenschutzbestimmungen erfüllt. Abzuraten ist hingegen von Anbietern, die die Einhaltung der DSGVO nicht explizit bestätigen oder deren Server nicht innerhalb der EU betrieben werden.

Vorteile Cloud Telefonie

Cloud-Telefonanlage: Vorteile, Technik und Nutzen

Eine Cloud-Telefonanlage ist inzwischen mehr als eine moderne Alternative zu herkömmlichen Telekommunikationsanlagen, die auf klassischer Verkabelung und Vermittlungstechnik beruhen. Die IP-Technologie und nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat die Entwicklung zur Cloud-Telefonanlage zu einer Standardlösung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen beschleunigt. Unternehmer, die sich für eine cloudbasierte Telefonanlage entscheiden, profitieren von einer Reihe von Vorteilen, von denen maximale Flexibilität und Ortsunabhängigkeit nur die Spitze des Eisberges sind. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine virtuelle Telefonanlage funktioniert und lernen die praktischen Möglichkeiten und Vorteile der IP-Telefonie kennen.

Was ist eine Cloud-Telefonanlage?

Eine virtualisierte Telefonanlage – auch Cloud-Telefonanlage genannt -, die auf moderner IP-Technologie beruht, besteht aus einer softwarebasierten Telefonie-Lösung, bei der keine zentrale Telefonanlage lokal vor Ort (On-Premises) im herkömmlichen Sinne mehr benötigt wird. Stattdessen werden dem Nutzer sämtliche Funktionen einer virtuellen TK-Anlage aus den Servern eines Cloud-Telefonie-Anbieters per Internet und Voice over IP (VoIP) zugänglich gemacht. Sie benötigen keine herkömmliche Telefonanlage in Ihrem Haus, welche Kosten für Wartung und Administration verursachen könnte. Alle Funktionalitäten einer TK-Anlage wie Rufnummernzuweisung, Gruppeneinrichtung, Anrufweiterleitungen usw. werden als „Software as a Service“ vom Provider zur Verfügung gestellt.

Das Zentrum einer Cloud-Telefonanlage bildet eine Softwarelösung, auf die per Internet mit den Endgeräten zugegriffen wird. Dies können stationäre IP-Telefone im Büro, aber auch mobile Geräte wie Tablet-PCs, Smartphones und Notebooks sein, auf denen dann mittels Softphone telefoniert werden kann.

Die digitale Telefonanlage kann ortsunabhängig über das Internet eingerichtet und administriert werden. Es ist somit nicht notwendig Personal zu binden, um an einer herkömmlichen Telefonanlage z.B. eine Rufnummer zu ändern oder Programmierungen durchzuführen. Bei einer cloudbasierten Telefonanlage, die auch als „Cloud-PBX“ (Private Branch Exchange) bezeichnet wird, werden folglich keine Hardware, sowie keine herkömmlichen Telefonleitungen und -anschlüsse mehr benötigt. Der Anwender, der telefonieren möchte, benötigt lediglich eine Internetanbindung mit der eine gute Sprachqualität erreicht wird, die in der Regel weit über die Qualität herkömmlicher leitungsgebundener Telefonanschlüsse hinausgeht. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er über ein IP-Telefon auf dem Schreibtisch oder über ein Softphone auf dem PC, Tablet oder Smartphone telefonieren möchte. Die dazugehörende Rufnummer kann in Form eines SIP-Trunks sehr einfach auf der virtuellen Telefonanlage eingerichtet werden.

Die Verantwortung für den störungsfreien und sicheren Betrieb der Cloud-Telefonanlage liegt beim Service-Provider. Sämtliche Einstellungen wie Änderungen in der Programmierung, Hinzufügen von Nebenstellen oder die Schaltung von Anrufweiterleitungen werden in einer Webanwendung im Browser vorgenommen. Innerhalb dieser Online-Anwendung können auf einem Dashboard bei Bedarf alle verpassten und angenommenen Anrufe eingesehen werden. Wenn Sie bei der Administration Unterstützung benötigen, steht Ihnen das Team von PHONEKOM gerne zur Verfügung.

Für wen eignet sich die Cloud-Telefonanlage?

Eine Cloud-Telefonanlage eignet sich für Unternehmen aller Größenordnungen. Auch mittelständische Unternehmen können sich – wie Großkonzerne mit multinationalen Niederlassungen – die Vorteile einer cloudbasierten Telefonanlage zunutze machen. Ortsunabhängigkeit ist heute wichtiger denn je, denn mit heutigem Arbeiten im Home-Office gestalten Sie mit einer virtuellen IP-Telefonanlage die Erreichbarkeit Ihrer Mitarbeiter so einfach wie noch nie. Als Anwender haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Gesamtzahl aller Nutzer nach Bedarf anzupassen – die notwendigen Ressourcen stellt Ihr Cloud-Telefonie-Anbieter zur Verfügung. Ihr Unternehmen wird größer, und die Telefonanlage wächst einfach mit, ohne dass zusätzliche Kosten für Hardware und Wartung entstehen.

Der Leistungsumfang einer cloudbasierten Telefonanlage überschreitet den einer herkömmlichen Telefonanlage bei Weitem. Klassische Features wie Weiterleiten, Makeln oder Halten eines Gesprächs werden problemlos ergänzt durch Telefonieren mit Softwarelösungen wie z.B. Microsoft Teams. Dadurch kann die Effizienz von Arbeitsgruppen im Unternehmen deutlich gesteigert werden.

Vorteile einer Cloud-Telefonanlage

Es gibt zahlreiche Key-Facts für die Auswahl einer Cloud-Telefonanlage. Im Folgenden stellen wir die wesentlichen Vorzüge einer Cloud-TK-Anlage detailliert vor, sodass Sie schnell erkennen werden, dass cloudbasierte Telefonie auch zu Ihrem Unternehmen passt.

Eine Cloud-Telefonanlage passt sich durch ihre Skalierbarkeit den Bedürfnissen und Anforderungen Ihres Unternehmens an. Sobald neue Mitarbeiter Ihr Team ergänzen, lässt sich die IP-Telefonanlage ganz einfach um weitere Nebenstellen erweitern. Ebenso ist bei Bedarf das Entfernen von nicht mehr benötigten Nebenstellen mit nur wenigen Mausklicks möglich.

Für die Einrichtung einer virtuellen TK-Anlage ist kein Fachwissen erforderlich – die Anlage ist mit nur wenigen Schritten eingerichtet und betriebsbereit. Alle Einstellungen werden über die Benutzeroberfläche im Webbrowser vorgenommen. Hinzu kommt, dass sich auch die User mit ihren Endgeräten an keine neue Technik gewöhnen müssen, sie können mit einem gewöhnlichen, IP-basierten Telefon wie gewohnt telefonieren. Optional ist auch die Gesprächsführung mit einem Headset möglich, was z.B. bei der Einrichtung eines unternehmensinternen User-Helpdesk hilfreich ist.

Ein weiterer unschlagbarer Vorteil der Cloud-Telefonie ist die Ortsunabhängigkeit. War es in früheren Zeiten noch notwendig im Büro anwesend zu sein, um unter seiner Telefonnummer erreicht werden zu können, weil das Telefon per Leitung mit einer Telefonzentrale verbunden war, so ist dies mit einer Cloud-TK-Anlage nicht mehr erforderlich. Jedes IP-Telefon oder Softphone kann sofort auf die gewünschte Telefonnummer geschaltet werden – ganz gleich, ob sich der Mitarbeiter im Home-Office, unterwegs oder in einer anderen Niederlassung des Unternehmens aufhält. Als Unternehmensinhaber können Sie in Minutenschnelle Home-Office-Mitarbeiter, weitere Standorte oder Filialen Ihrer Firma an Ihre Cloud-TK-Anlage per Internet anschließen. Ein besonderes Feature das die Erreichbarkeit unter der immer gleichen Telefon-Durchwahl sicherstellt, ist die Funktion „Fixed Mobile Convergence“, mit der Sie das Mobiltelefon eines Mitarbeiters als Nebenstelle Ihrer IP-Telefonanlage integrieren können. Darüber hinaus ist es sogar möglich, ein „paralleles Klingeln“ einzurichten, bei dem ein Anruf gleichzeitig z. B. auf dem Büro-Telefon und dem Handy signalisiert wird. So wird garantiert kein Anruf mehr verpasst und die generelle Effizienz in Ihrem Unternehmen nimmt somit zu.

Eine Cloud-Telefonanlage sorgt für eine deutliche Kostenersparnis, da die Investitionen für eine physische Telefonzentrale und Verkabelungen entfallen. Es müssen lediglich – sofern gewünscht – kostengünstige IP-Telefone angeschafft werden. Des Weiteren entstehen keine Kosten für Reparaturen oder Wartungen. Für den sicheren Betrieb ist der Cloud-TK-Provider zuständig, der dafür sorgt, dass Sie Ihre IP-Telefonanlage rund um die Uhr problemlos nutzen können.

Ein weiteres sinnvolles Feature der cloudbasierten Telefonie ist das Zusammenfassen von Mitarbeitern mit ihren jeweiligen Rufnummern zu Rufgruppen. So ist es beispielsweise möglich, eine Rufnummer für Kunden zu schalten. So lässt sich eine Bestell-Hotline realisieren, bei der anrufende Kunden immer ein Gruppenmitglied – z. B. ein Mitarbeiter der Verkaufsabteilung – erreichen können.

Voraussetzungen für Cloud-Telefonie

Für die Nutzung einer Cloud-TK-Anlage werden lediglich eine stabile Internetverbindung sowie IP-fähige Endgeräte benötigt. Die benötigte Internet Bandbreite hängt von der Anzahl der Mitarbeiter ab, die an die Cloud-Telefonanlage angeschlossen werden sollen. Pro Telefongespräch sollten ca. 100 kbit/s im Up- und Downstream zur Verfügung stehen. Mit einer 100-Mbit-Anbindung können also bis zu 1.000 Telefongespräche gleichzeitig abgewickelt werden.

Als IP-Telefonie-Endgeräte können drei verschiedene Arten genutzt werden. Für stationäre Telefonie eignen sich IP-Telefone, die per LAN an das Internet angeschlossen werden. Moderne Geräte dieser Art sind in der Lage, sich selbst zu konfigurieren; eine manuelle Einrichtung ist nicht erforderlich. IP-Telefone sind auch als schnurlose DECT-Geräte erhältlich. Aber auch herkömmliche Analog- oder ISDN-Telefone können weiterhin genutzt werden, sodass beim Umstieg auf Cloud-Telefonie nicht zwangsläufig neue Telefone angeschafft werden müssen. Es muss lediglich ein Analog-Telefon-Adapter zwischengeschaltet werden, der die Verbindung des klassischen Telefons in die Welt der IP-Telefonie ermöglicht. Ein solcher Adapter muss häufig nicht einmal neu angeschafft werden, da diese Schnittstelle in vielen DSL-Routern, wie man sie zu Hause verwendet, enthalten ist. Es sollte lediglich beachtet werden, dass ein analoges Telefon nicht den gleichen Umfang an Funktionen bieten kann wie ein modernes IP-Telefon.

Mit einer Software-Lösung („Softphone“) kann aber auch über Endgeräte wie PC, Notebook oder Smartphone telefoniert werden. Programme dieser Art stehen in vielen Ausführungen im Internet zum Download bereit – häufig sogar kostenlos. Bekannte Programme dieser Art sind PhonerLite oder Zoiper. Auch Apps für die IP-Telefonie per Smartphone oder Tablet-PC sind als VoIP-Clients verfügbar.

Digitaler Arbeitsplatz
Technik: So funktioniert eine Cloud-Telefonanlage

Neue Technik ist nicht gleichbedeutend mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad oder weniger Sicherheit. Bedenken dieser Art, die aufgrund von Vorurteilen immer noch verbreitet sind, sind unbegründet. Es müssen lediglich einige Kriterien bei der Auswahl eines geeigneten Cloud-Telefonanlagen-Anbieters beachtet werden.

Alle Funktionen einer Cloud-Telefonanlage werden im Rechenzentrum des Cloud-Anbieters per Software realisiert. In Ihrem Unternehmen braucht somit keine herkömmliche Telefonanlage mehr zu installiert werden, was für Kosteneinsparungen sorgt, denn es muss auch keine Telefonverkabelung mehr an Ihrem Unternehmensstandort stattfinden. Was zunächst wie ein Nachteil klingt, wenn man die technische Verantwortlichkeit in „fremde Hände“ legt, ist letztendlich ein großer Vorteil: Der Cloud-TK-Anbieter hegt selbst größtes Interesse daran, das Angebot für seine Telefoniekunden so sicher wie nur irgendwie möglich zu gestalten.

Ein Telefonanruf wird nicht mehr wie früher über einen drahtgebundenen Telefonanschluss geführt, sondern IP-basiert über das Internet. Hierbei werden die analogen Sprachsignale digitalisiert und per Datenpakete an das IP-Telefon des Gesprächspartners geschickt. Das weltweit standardisierte SIP-Protokoll sorgt für den Verbindungsaufbau und die Kommunikationssteuerung.

Die Zentrale dieser cloudbasierten Telefonanlage kann von jedem beliebigen Standort per Internet erreicht werden – vom angestammten Büro-Schreibtisch, im Home Office per IP-Telefon oder Softphone, oder per Mobilfunk mit einer Smartphone-App. Ein IP-Telefon kann per Netzwerkkabel in das Firmennetzwerk eingehängt oder an den heimischen DSL-Router angeschlossen werden. Über eine Weboberfläche richtet der TK-Verantwortliche des Unternehmens alle Nebenstellen bzw. Mitarbeiter ein und weist ihnen die Rufnummern zu. Eine Funktion namens „Fixed Mobile Convergence“ ermöglicht es dem Nutzer, sein Smartphone in die Cloud-TK-Anlage einzubinden. Dadurch werden die Mobiltelefone der Mitarbeiter zu vollwertigen Nebenstellen der Telefonanlage. Somit ist der Mitarbeiter mit immer der gleichen Rufnummer sowohl auf dem Handy als auch an seinem Büroarbeitsplatz erreichbar.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines passenden Cloud-TK-Anbieters achten?
Der Markt für Cloud-Telekommunikationsanbieter entwickelt sich derzeit exponentiell. Nahezu täglich erscheinen neue Anbieter auf dem Markt und die beste Cloud-Telefonanlage ausfindig zu machen, fällt oft schwer. Den passenden Provider zu finden ist deshalb nicht einfach. Folgende Kriterien helfen Ihnen bei der Auswahl:

Die seit 2017 EU-weit geltende DSGVO betrifft auch die IP-Telefonie. Daher sollten Sie sich darüber informieren, wo sich die Server des Anbieters befinden. Achten Sie darauf, dass sich Ihre Cloud-IP-Telefonanlage in mehreren Rechenzentren auf deutschem Boden befindet. Dadurch ist gewährleistet, dass sich die Metadaten („Wer hat wann mit wem wie lange telefoniert?“) datenschutzkonform in sicheren Händen befinden. Des Weiteren ist eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit bei Ausfällen wichtig. Lassen Sich sich vom Provider Ihrer Wahl eine Verfügbarkeit von mindestens 99 Prozent zusichern – das ergibt eine Ausfallzeit von nur wenigen Stunden pro Jahr. Informieren Sie sich auch über die Notfallsicherheit des Anbieters: Der Provider sollte auch bei Stromausfällen seine Dienste betriebsfähig halten und durch mehrfache Internetanbindungen eine ständige Erreichbarkeit gewährleisten können. Darüber hinaus sprechen auch Sicherheitszertifikate nach ISO-Norm für eine Zuverlässigkeit des Unternehmens.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Skalierbarkeit der Cloud-TK-Anlage. In der Regel bieten Provider ihre Cloud-Lösung Produkte in mehreren Abstufungen an, die auf die Größe des Unternehmens ausgerichtet sind. Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie immer weitere Nebenstellen hinzubuchen und auch wieder abbestellen können, damit Sie immer auf Ihre Business-Situation (Expansion Ihrer Firma) reagieren können.

Cloud-Telefonanlage und Bring your own Carrier (BYOC)

Bring Your Own Carrier (BYOC) bedeutet wörtlich übersetzt „Bring deinen eigenen Carrier mit“. Bezogen auf die Cloud-Telefonie erlaubt BYOC einem Unternehmen, die Telefonanlagendienste und Funktionen eines Cloud-Anbieters in Anspruch zu nehmen, gleichzeitig aber Telefon-Carrier eigener Wahl einzusetzen. Die Cloud-Telefonanlage ist nicht mehr als Komplettpaket eines einzigen Dienstleisters gebucht, sondern lässt sich flexibel mit beliebigen, per SIP-Trunk angebundenen Carrier betreiben. Dabei handelt es sich im Prinzip um die digitale VoIP-Variante des alten Telefonanlagenanschlusses, wie er beispielsweise im ISDN-Netz zum Einsatz kam. Das Unternehmen verlässt sich nicht mehr nur auf eine Paketlösung eines einzelnen Anbieters, sondern behält durch die freie Wahl des Festnetzanbieters die Kontrolle über Kosten, Funktionen und Qualität der ein- und ausgehenden Gespräche. Was die genutzten Telefonnummern und Tarife angeht, kann nach der Umstellung auf die Cloud-Telefonanlage im Prinzip alles beim Alten bleiben, da der Carrier nicht wechselt.

Kann man Microsoft Teams Telefonie in eine Cloud-Telefonanlage integrieren?

Microsoft Teams ist ein Collaboration-Tool, das Chat, Meetings, Anrufe und Collaboration umfasst, aber keine fortschrittlichen Telefoniefunktionen für Unternehmen bietet. Dennoch lässt sich auch Microsoft Teams in eine Cloud-Telefonanlage integrieren: Um Micorsoft Teams Telefonie nutzen zu können, ist ein SIP-Trunk Anschluss für IP-Telefonie, ein zertifizierter Session Border Controller (SBC) sowie eine Microsoft Teams Lizenz mit Telefonsystem-Erweiterung erforderlich. Anbietern wie PHONEKOM bieten mit ihrem Produktportfolio eine Integration für Microsoft Teams, die viele Funktionen aus dem UCC-Portfolio bietet: Click-to-Dial, Direct Dialing, Web-und Desktop-Erweiterungen sowie eine Meeting-Lösung. Chat, Video, Filesharing sowie interne und externe Telefonate sind dabei plattformübergreifend auf Smartphone, Tablet, PC oder Laptop einfach abzurufen. Auch vorhandene Tischtelefone können in den Workflow ganz einfach integriert werden.

Cloud-Telefonanlage bei PHONEKOM

Die Cloud-IP-Telefonie-Lösungen von PHONEKOM sind auf eine Unternehmensgröße ab 25 Mitarbeitern ausgelegt. Im Rahmen der Full-Service-Dienstleistungen der jeweiligen Produkte bieten wir Ihnen in einem kostenlosen Erstgespräch Lösungsansätze und Eckdaten für eine passende Cloud-Telefonanlage. Lassen Sie sich beraten! Füllen Sie das Kontaktformular aus, daraufhin ruft Sie ein Mitarbeiter zurück, der Ihnen Lösungsmöglichkeiten aufzeigt und die nächsten Schritte mit Ihnen bespricht.

    Geschrieben: 21. September 2022
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