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Generation Z und Arbeitswelt: So integrieren Sie Digital Natives in bestehende Teams

von Holger Schäfer

​Generation Z und Arbeitswelt: So integrieren Sie Digital Natives in bestehende Teams

Die Arbeitswelt steht vor einem Umschwung: Mit der sogenannten Generation Z – junge Erwachsene, die um die Jahrtausendwende geboren sind – drängt eine Generation digital aufgewachsener Menschen auf den Arbeitsmarkt. Jüngere Fachkräfte, die ihr Studium oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, starten ins Berufsleben und treffen dort auf ältere Kolleginnen und Kollegen. Die Babyboomer gehen nach und nach in Rente, sodass der Anteil der Digital Natives kontinuierlich wächst. Das verändert die Art des Arbeitens und die Arbeitswelt nachhaltig.

Ein moderner Arbeitsplatz muss die Anforderungen der Generation Z hinsichtlich Mobilität und Digitalisierung erfüllen, darf aber auch erfahrene Arbeitnehmer nicht aus den Augen verlieren. Wie die Vertreter der Generation Z die Arbeitswelt sehen, wie sie ticken und welche Bedeutung Unified Communications & Collaboration-Lösungen (UCC) für die Zusammenarbeit von Digital Natives mit älteren Kollegen haben, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Wie ist die Generation Z definiert?

Für die Generation Z existieren zahlreiche alternative Bezeichnungen wie Post-Millennials, Digital Natives 2.0, Zoomers, iGeneration oder Generation Greta. Zwar gibt es keine offiziellen Anfangs- und Endjahre der Generation Z, üblicherweise werden jedoch Menschen, die zwischen 1997 und 2010 geboren sind, zur Generation Z gezählt. Die Generation Z ist damit der Nachfolger der zwischen 1980 und 1996 Geborenen, die als Generation Y oder Millennials bezeichnet werden. Für die Generation Z ist mit der Generation Alpha (zwischen 2011 und 2025 Geborene) schon eine Nachfolgegeneration definiert.

 

Welche Eigenschaften kennzeichnen die Generation Z?

Eines der wichtigsten Merkmale der Generation Z ist, dass sie schon im frühen Kindesalter mit digitaler Technik und mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets in Berührung gekommen und mit diesen aufgewachsen ist. Es handelt sich um wirkliche Digital Natives, daher manchmal die Bezeichnung Digital Natives 2.0. In der Regel sind sie hinsichtlich der Nutzung digitaler Technologien ihren Vorgängergenerationen deutlich überlegen.

Die digitale Welt, digitale Medien und das Internet sind fester Bestandteil des Lebens und der Generation Z. Sie ist immer online und neben der realen Welt auch in der virtuellen Welt und in den sozialen Medien aktiv. Teilweise sind die jungen Menschen in den sozialen Netzwerken außerordentlich kreativ und verwirklichen sich dort. Mit der Flut an Informationen kommen sie gut zurecht. Klassische Medien wie Zeitungen, Magazine oder lineares Fernsehen haben für sie kaum noch Bedeutung. Während die Babyboomer oder die Generation X sich ihr Wissen noch mithilfe von Büchern angeeignet haben, verliert diese Art des Lernens und des so erworbenen Wissens mehr und mehr an Bedeutung. Wissen ist bei Bedarf online verfügbar und jederzeit überall abrufbar. Hoher Medienkonsum und Online-Shopping sind ebenfalls feste Bestandteile des Alltags. Influencer haben teils starken Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Generation Z.

In einer globalisierten Welt aufgewachsen hat die Generation ein starkes Verlangen nach persönlicher Entfaltung. Sicherheit ist dennoch ein Grundbedürfnis, denn die Globalisierung weckt auch Ängste und Unsicherheiten. Die Generation Z ist durch ihr Umweltbewusstsein gekennzeichnet und politisiert sich im Vergleich zu Vorgängergenerationen wieder mehr. Nicht nur die Optimierung des eigenen Lebens, sondern auch die Verbesserung der Welt sind Ziele der Generation Z.

 

Kurz zusammengefasst: die wichtigsten Merkmale und Eigenschaften der Generation Z:

  • mit digitaler Technik und Mobilgeräten aufgewachsen
  • hinsichtlich der Nutzung digitaler Technologien vorherigen Generationen deutlich überlegen
  • immer online
  • hoher Medienkonsum
  • soziale Netzwerke und digitale Medien sind feste Bestandteile des Lebens
  • persönliche Verwirklichung auch in der virtuellen Welt
  • starker Einfluss von Influencern auf das Online-Kaufverhalten
  • Bedürfnis nach persönlicher Entfaltung und Sicherheit
  • hohes Umweltbewusstsein und zunehmend politisiert
  • weltoffen
  • hohe Bedeutung von Familie und Freunden

Die Generation Z und die Arbeitswelt

Aus diesen Merkmalen und Eigenschaften entwickelt die Generation Z ihre eigene Einstellung zur Arbeitswelt. Aufgrund des Fachkräftemangels können sich die gut ausgebildeten Digital Natives ihren Arbeitgeber oft aussuchen. Sie zeigen dabei hohes Selbstvertrauen und streben nach einem Job mit Sinn, Spaß und flachen Hierarchien. Gleichzeitig zeigen sie aber wenig Loyalität zum Unternehmen, wenn der Arbeitgeber die an ihn gestellten Ansprüche nicht erfüllt. Der Arbeitsplatz soll modern ausgestattet sein und ein mobiles, flexibles Arbeiten gestatten. 

Trotz der Möglichkeit, überall und zu jeder Zeit zu arbeiten, legt die Generation Z hohen Wert auf Trennung von Beruf und Familie Für viele steht der Job an zweiter Stelle. Karriere wird nicht als höchstes Ziel des Berufslebens angesehen. Der Work-Life-Cut trennt Beruf und Privatleben. Anstellungen mit geregelten Arbeitszeiten werden bevorzugt. Sich außerhalb der Arbeitszeit mit Beruflichem zu beschäftigen ist eher unüblich.

Wie arbeiten die wirklichen Digital Natives?

Mit der Generation Z steigen erstmals wirkliche Digital Natives in die Arbeitswelt ein. Smartphone, Tablet und Laptop sind Standardarbeitsgeräte. Die für den Job benötigten Informationen und Daten sind bevorzugt in der Cloud gespeichert und lassen sich online abrufen. Die Arbeit wird deutlich papierloser. Während die bevorzugten Kommunikationstools der Vorgängergenerationen wie der Generation X oder der Babyboomer E-Mail, Telefon und Voicemail waren, tendiert die Generation Z zu Messengern, Chatnachrichten, sozialen Medien, Videokonferenzen und mobilen Anwendungen. Zwar hat die persönliche Face-to-Face-Kommunikation auch bei den Digital Natives 2.0 einen hohen Stellenwert, doch kann sie durchaus digital über Videoanrufe und Videokonferenzen stattfinden. Was die Generation Z nicht mag, ist, wenn der Arbeitgeber ihnen die zu verwendenden Kommunikationskanäle und Arbeitsmittel vorschreibt. Die Digital Natives möchten selbst entscheiden, mit welchen Tools sie ihre Arbeit am effizientesten erledigen.

Generation Z und Arbeitswelt: Vorteile durch Unified Communications & Collaboration (UCC)

Der Eintritt der Generation Z in die Arbeitswelt bringt einen Umschwung mit sich und stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Das gilt insbesondere für den Mittelstand und kleinere Betriebe, in denen die Digitalisierung häufiger noch nicht so weit fortgeschrittenen ist wie in großen Unternehmen. Schließlich gilt es, mit den Babyboomern, der Generation X, den Millennials und der Generation Z gleich mehrere Generationen zufriedenzustellen. Die Älteren sollen durch neue digitale Arbeitsmöglichkeiten nicht abgehängt und die Jüngeren durch altmodisches Arbeiten nicht verschreckt werden. Was die Arbeitsmittel und die Kommunikationstools angeht, bietet die konsequente Nutzung von Unified Communications & Collaboration (UCC) eine gleichermaßen sinnvolle wie hervorragende Lösung.

Mit UCC stellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Plattform zur Verfügung, die die Kommunikation vereinheitlicht und alle relevanten Kommunikationskanäle integriert. Neben klassischer Telefonie, E-Mail und Voicemail beinhaltet Unified Communications & Collaboration die von der Generation Z bevorzugten Kommunikationstools wie Chats, Instant Messenger, Videokonferenzen und den Informationsaustausch über soziale Medien. In einer gemeinsamen Oberfläche vereint UCC unterschiedliche Medien wie Text, Audio und Video, stellt Präsenzfunktion bereit, bindet andere Unternehmensanwendungen wie das Customer Relationship Management (CRM) ein und bietet umfangreiche Kooperationsfunktionen. Videokonferenzen, Online-Meetings, Desktop- und File-Sharing und teamspezifische virtuelle Meetingräume werden mit UCC-Anwendungen auf beliebigen stationären oder mobilen Endgeräten nutzbar. UCC überbrückt mit Kommunikationstools für jede Generation die Lücke zwischen den eher traditionell arbeitenden Angestellten und den wirklichen Digital Natives der Generation Z. Egal, ob im Büro, im Homeoffice oder unterwegs, Unified Communications & Collaboration hat das Potenzial, die Zusammenarbeit der Generationen zu verbessern und die Produktivität im Unternehmen zu erhöhen. Gleichzeitig stellt UCC die Anforderungen der Generation Z an eine moderne Arbeitswelt und zufrieden und lässt sie mit der gewünschten Flexibilität und Freiheit ihre Arbeit erledigen. Das steigert die Bindung zum Unternehmen und hilft, die gut ausgebildeten Fachkräfte der Generation Z zu halten.

Fazit

Mit der Generation Z starten junge, gut ausgebildete Menschen in die Arbeitswelt, die als Digital Natives mit digitalen Medien aufgewachsen sind und diese selbstverständlich und natürlich nutzen. Ein Arbeitgeber ist deshalb nur dann für sie interessant, wenn er flexible Arbeitszeiten sowie moderne Arbeits- und Kommunikationstools bietet. Unified Communications & Collaboration (UCC)-Lösungen ermöglichen, Vertreter der Generation Z abzuholen und gleichzeitig ältere Arbeitnehmer einzubinden, da hier klassische und moderne Kommunikationsformen vereint werden. Nutzt ein Unternehmen UCC, können nicht nur junge High Potentials für ein Unternehmen gewonnen und gehalten, sondern auch das Know-how und die Erfahrung älterer Mitarbeiter perfekt genutzt werden. Das verbessert die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter und Generationen, zahlt sich für ein gutes Betriebsklima aus und steigert die Produktivität.

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Geschrieben: 19. November 2021
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